Superniedliche Dämonenhörner

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Jeder der sich ein bisschen für FX-Makeup interessiert sollte sich unbedingt EllimacsSFX Makeup antun. 

Zum diesjährigen Wave Gotik Treffen habe ich versucht, eine ihrer Kreationen auszuprobieren.

Hier findet ihr das Tutorial, dass ich meine: https://youtu.be/Oc4ZpSB_LXo

Und nun zu meiner Version. Aus Geldmangel habe ich kein Sculpt Gel benutzt, sondern eine Paste aus Latexmilch und Mehl. Funktioniert genauso gut, klingt nur etwas seltsam. Außerdem sind die Hörner nicht aus Ton. Sie bestehen aus polymorphem Plastik. Kleine weiße Kügelchen, die in heißem Wasser formbar werden. Klasse Zeug, sehr vielseitig und für mäßig viel Geld im gut sortierten Bastelladen oder im Internet zu finden.


Und so sehen sie aus. Die kleinen habe ich dann getragen.

Armband aus Dosenverschlüssen

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Als Student trinkt man entweder viel Kaffee oder hält sich mit Energy Drinks am Leben. Da hier keiner Kaffee mag, sammeln sich doch so einige Dosenverschlüsse. Also bisher so etwas um die 200… Vielleicht nicht so ganz gesund, aber hey 🙂

Passend zur aktuellen Kostümplanung werden diese nun endzeitig verbastelt. Als Armband diesmal.
Und das funktioniert so:

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Man braucht zwei Bänder, diese sind aus Leder und ca. 50cm lang. Ich habe am Anfang einen Knoten mit beiden Bändern gemacht und diesen durch einen Dosenverschluss gezogen, sodass die Bänder unter dem Verschluss zum liegen kommen. Des Weiteren werden immer zwei Deckel verarbeitet, die so aufeinander liegen, dass sich zwei der Löcher überschneiden.

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Beide Bänder werden von unten nach oben durch die Mitte der roten Verschlüsse gezogen.

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Beide Bänder werden zu den schwarzen Verschlüssen zurückgelegt und von oben nach unten durch die mittlere Öffnung gezogen.

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Nun müssen sich die beiden Bänder trennen. Das untere wird von unten nach oben durch die noch freie Öffnung des unteren roten Verschlusses gezogen, das obere durch die obere Öffnung.

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Nun wird es kurz kompliziert: Das untere Band wird von oben durch den unteren schwarzen Verschluss gezogen und und durch die Schlaufe des vorherigen Schrittes gezogen. Dadurch entsteht eine Art Knoten, der alles hinten sichert. Oben wird das ganze natürlich ebenso vollzogen und dann alles vorsichtig so festgezogen, dass alles sitzt.

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Von hinten sollte es dann so aussehen:

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Nun wiederholt man all das solange, bis die gewünschte Länge erreicht ist, zieht die Bänder erneut durch einen einzelnen Verschluss und sichert alles mit einem Knoten.

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Dann attackiert man möglichst schnell den grad zockenden Freund und schlingt ihm das Band um, damit man ein nettes Foto machen kann. Und, tadaa, fertig 😉

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Ich hoffe, dass ist einigermaßen verständlich erklärt, sonst einfach noch mal nachfragen 🙂
Liebe Grüße

Endzeit Patronengurt

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Nach langer Zeit dann auch mal wieder was von mir 😉

Das Thema: Endzeit

Dazu gehören natürlich Waffen. Und Patronen. Und noch besser, ein Patronengurt mit ganz einfach selbstgemachten „Schrotpatronen“.
Man nehme Rundhölzer, Farbe und das Wichtigste, möglichst alte und ranzige Reagenzglasverschlüsse. Reagenzgläser werden zwar meist mit Stopfen verschlossen, aber es gibt auch Deckel. Diese sogar in vielen Farben und recht günstig im Laborbedarf. Die Rundhölzer müssen passend zugeschnitten werden, unsere sind 1,5 – 2cm länger als die Deckel, und werden dann rot lackiert.

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Zur Sicherheit wird das ganze noch mit Heißkleber fixiert, bei einer Deckelgröße von 15/16 sitzen die Rundhölzer aber auch so ganz gut fest. Dann alles noch einige Male wiederholen…

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So hat man schon ganz schön was geschafft. Allerdings sehen die Patronen so eher nach Lippenstift aus. Da muss noch mal nachgeholfen werden!

Abhilfe schafft Acrylfarbe. Dunkles Braunrot für den roten Teil, rostiges Braun für den metallischen Part. Die Farbe wurde mit einem kleinen Pinsel aufgetupft, wobei nur ganz wenig Farbe verwendet wurde, die sehr stark verteilt wird.
Und, schwupp, sieht doch gleich viel endzeitiger aus 🙂

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Oben sind die noch nicht bemalten, unten die schon fertigen.

Das ganze Prozedere haben wir mit knapp 60 Stück vollzogen und haben nun eine sehr nette Sammlung.

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Die Patronen müssen zwar noch in einen passenden Patronengurt eingenäht werden, aber auch schon so machen sie Eindruck.
Bis zum nächsten Mal 🙂

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Wölfchen: Fußarbeit

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Für die Tierbein-Darstellung wollte ich diesmal etwas anderes ausprobieren. Versuch 1 mit Stelzen ist leider fehlgeschlagen, darum die etwas einfachere Variante.

Man nehme: Hochhackige Schuhe vom Flohmarkt. Diesen wird der Hacken abgesägt. Man steht dann also nur noch vorne auf dem Fußballen und den Zehen, wie bei so genannten Pony- oder Hooveboots. Klingt schwieriger als es in Wirklichkeit ist. Gehen ist generell kaum ein Problem, nur beim Stehen bleiben muss man sich entweder abstützen oder weiter trippeln, da man sonst das Gleichgewicht verliert.
Da ich meine Latexarbeiten immer mit einer Ton-Grundform beginne, habe ich zunächst meine Füße mit Tapeband umwickelt und den so entstandenen Tape-Dummy in die Schuhe gesteckt. Darum dann Frischhaltefolie und das töpfern kann beginnen.

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Bei der Pfotenform habe ich mich an Bildern von Hundepfoten orientiert und mich bemüht noch ein wenig menschliches einfließen zu lassen. Es soll ja schließlich ein Werwolf werden 🙂 Man beachte die Wolfskrallen an den Innenseiten.
Dann wird das Ganze gegipst und anschließend mit Latex ausgeschwenkt.

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Um das alles einfacher zu machen, habe ich die Gipsformen in der Mitte durchgeschnitten. So kann man besser kontrollieren wann das Latex getrocknet ist.
Die Latexhälften müssen wieder zusammengefügt werden, wobei ich die Hälften zunächst aneinander genäht und später gelatext habe. An den Hacken noch ein Reißverschluss und Tadaaa:

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Damit der Übergang von Latex zu Haut dann nicht so krass ist, habe ich die Pfoten später noch geschminkt und Fußketten getragen. Davon kommt dann später noch einmal ein Bild.

Wölfchen: Die Schnauze

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Mein neues Kostümprojekt wird ein Werwölfchen. Nicht so haarig, eher ein Werwolf, der noch in der Umwandlung ist oder so.

Schritt 1: eine Schnauze
Das wird ein kleiner Latexaufsatz, der die Form und die Position der Nase verändert.
Zuerst modelliert auf meinen hübschen Glaskopf:

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Dann wird das Ergebnis mit Gipsbinden umwickelt.
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Wenn alles gut durchgetrocknet ist, löst man das Ganze vom Kopf und entfernt den Ton. Eventuell muss das Innere des Gipsnegativs noch ein wenig geglättet werden. Dann schwenkt man die Form einige Male mit Latex aus.
Ist auch das getrocknet, kann man das Latexteil aus der Form ziehen.
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Die erste Anprobe sieht gut aus 😉

Jetzt folgt der schwierigste Teil: bemalen
Zuerst eine Grundierung >

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Dann noch ein wenig Detailarbeit. >

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Leipziger Buchmesse 2014

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Und schon ist auch ein wundervolles Wochenende in Leipzig vorbei.
Die Leipziger Buchmesse stand mal wieder an, diesmal zusammen mit der Manga Comic Convention in Halle 1.
Dort war es nicht nur furchtbar voll, es gab auch allerhand zu sehen.
Zum Beispiel mich 😉

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Da es noch ein wenig kalt war, hab ich mich als eine Art Jedi-Verschnitt aufgedonnert. Mit der Maske denken sowieso alle, ich wäre aus Star Wars, also warum nicht. Jeder, der sich mit Star Wars auskennt weiß zwar, dass ich kein Twi’lek bin, aber was solls?
Passend dazu gabs eine neue Gürteltasche mit einem wunderbaren Lichtschwert von Amazon. Es macht sogar Geräusche und Licht!

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Rhosgobel-Kaninchen als Plüschtier

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Im Moment bin ich krank und überhaupt nicht in der Lage irgendwas sinnvolles zu tun.

Darum wird der Fernseher eingeschaltet und zur Nähnadel gegriffen 🙂
Heraus gekommen ist dieses hübsche Kerlchen:

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Ein Rhosgobel-Kaninchen, wie Radagast sie im Film „Der Hobbit“ als Schlittenzieher einsetzt. Noch fehlen die Augen, weil mir gerade nicht danach ist in die Stadt zu maschieren.
Dafür hat er niedliche Pfötchen und eine ganz gut gelungene Schnauze.

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Das allerbeste ist aber, dass er noch ein kleines Geheimnis birgt. Er ist nämlich eine Handtasche!

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Als solche soll er mich dann wohl auch zur Leipziger Buchmesse begleiten. Dann aber mit Augen 🙂

Eine Name fehlt auch noch. Wer Ideen hat, bitte ein Kommentar hinterlassen.
Ich wünsche einen wunderschönen Restabend. Genießt die Frühlingsluft!

Ein Griff in die Gruselkiste

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Eigentlich ist es viel einfacher mit Kostümen auf Events eine „Gute“ Person darzustellen. Aber die Bösen machen doch so viel mehr Spaß!
Mir hilft dabei dieses kleine Accessoire:

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So genannte Dental Distortions, eine Art Zahnspange. Meine tragen den vertrauenserweckenden Namen „Gremlin“, doch es gibt noch viele andere Variationen. Von Vampir bis Raptor ist so ziemlich alles zu haben, leider noch nicht in Deutschland soweit ich weiß. Deswegen beim Kauf unbedingt gucken, woher die Zähne geliefert werden, denn manchmal kostet der Versand mehr als die Zähne selber.

Geliefert bekommt man ein Paar Schienen mit den Zähnen und ein mysteriöse weiße Masse zum befestigen.

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Der Trick dabei ist, dass „Zahnfleisch“ und diese Masse bei Wärme weich werden. Also alles in warmes Wasser und auf zum Anpassen!
Zunächst gibt man dem Zahnfleisch die richtige Form, indem man es in warmem Zustand gegen das eigene Zahnfleisch drückt, es so anpasst und dann sabbernd wartet, bis es soweit ausgekühlt ist, dass die Form bleibt.
Achtung:Ich rede von warm, nicht heiß! Sonst wirds schnell ungemütlich im Mund^^
Danach ist die weiße Masse dran. Ein Klümpchen nehmen, anwärmen und zu einer Wurst formen. Die wird dann ins Innere der künstlichen Beißerchen gedrückt. Dort befinden sich auch zwei Löcher, damit die Wurst mehr Halt findet. Das Ganze wird dann gegen die eigenen Zähne gedrückt und sollte am Ende etwa so aussehen:

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Die Zahnabdrücke saugen sich später ein wenig an den eigenen Zähnen fest, wie eine Zahnspange im Prinzip, und sorgen so für den benötigten Halt.

Da die Zahnspitzen deutlich über die eigenen Zähne überstehen, ist es nicht möglich den Mund wie gewohnt zu schließen. Die Lippen bekommt man zwar zusammen, die Zähne jedoch nicht.
Sprechen kann man damit also einigermaßen, man lispelt jedoch ganz ordentlich.
Trinken geht auch ohne weiteres, beim Essen wird es aber kompliziert. Ich bin grad noch so in der Lage Pommes damit zu essen, abbeißen und richtiges kauen ist allerdings unmöglich.
Praktischerweise kann man die Zähne aber super schnell rein und raus machen und so mal schnell eine Essenspause einlegen.

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Da muss ein Nadelkissen her!

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Hättet ihr gern ein Nadelkissen? Geht ganz einfach:

Zeit: ca 30min
Material: Stoff eurer Wahl, eine CD, Garn, Wolle, Knopf und gute Laune.

Zunächst einmal schneidet ihr zwei Kreise aus eurem Stoff aus, welche die Größe einer CD haben sollten. Dazu noch ca. 1cm Nahtzugabe.

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Die beiden Kreise werden aneinander genäht, wobei ihr noch ein paar cm Platz lassen solltet. Jetzt wird das Genähte umgestülpt und sollte dann etwa so aussehen:

20140121-115909.jpg Dann stopft ihr euer Kissen aus und näht das verbliebene Loch zusammen.

Jetzt kommt die Blumenform.

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Schritt 1: Zieht einen langen Wollfaden auf eure Nadel. Ans Ende macht ihr einen Knoten. Dann stecht ihr durch die Mitte eures Kissen und zieht den Faden bis zum Knoten durch.
Jetzt stecht ihr wieder auf der Seite, auf der der Knoten ist, ein. Dadurch wird das Kissen eingeschnürt.
Schritt 2: so macht ihr weiter, bis das Kissen geviertelt ist.
Schritt 3: dann achteln und fertig ist die Blumenform.
Schritt 4: jetzt noch einen hübschen Knopf in die Mitte nähen und fertig ist euer selbstgemachtes Nadelkissen.

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Sieht auch toll aus, wenn man zwei verschiedene Stoffe nimmt 🙂

Spaß mit Sclera Kontaklinsen

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Zeit einmal meine kleinen Lieblingsaccessoires vorzustellen: Sclera Kontaktlinsen

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Bevor ich mir diese Schätze zugelegt habe, war natürlich einiges an Recherche fällig. Leider habe ich nur sehr wenige Berichte gefunden, die erklären, wie das denn so ist mit so riesigen Kontaktlinsen. Darum verfasse ich jetzt mal selber einen 😉

Zunächst einmal: Unsere Iris ist ungefähr 12mm groß. Normale Kontaktlinsen decken sie genau ab. „Manga Eyes“ sind mit 15mm ein wenig größer. Mini Scleras haben schon 17mm, doch richtige Scleras bedecken mit 22mm fast das gesamte Auge.

Ich persönlich finde Sclera Linsen total genial. Der Effekt ist einfach überwältigend.
Aber sie sind wirklich nur für Fortgeschrittene. Wer mit normalen Kontaktlinsen Probleme hat, sollte keine Scleras benutzen.

Zunächst einmal war es sehr schwer die Dinger überhaupt einzusetzen. Wo man sich normale Kontaktlinsen mit ein bisschen Übung einfach aufs Auge setzt, muss man die Sclera mehr oder weniger von unten reinschieben. Bei mir hat es gut eine halbe Stunde gedauert bis ich heraus hatte, dass man das untere Lied nach unten ziehen muss und dann die Linse einfach reinschiebt. Das war auch ziemliche Überwindungssache.

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Ich nehme die Linse mit drei Fingern und schiebe sie nach oben.
Das geht ganz gut, weil die Linse wesentlich dicker ist, als normale Tages- oder Monatslinsen. Sie kann gar nicht umklappen und zusammen kleben.
Aber das erste Einsetzen tat furchtbar weh!
Die Eingewöhnungszeit ist sehr lang. Ich trage fast täglich Kontaktlinsen und bin da eigentlich sehr unempfindlich, aber das war sehr schlimm. Den ersten Tag habe ich das nur eine Stunde ausgehalten. Danach wurde es aber immer besser. Am zweiten Tag zwei Stunden, am dritten drei, usw. Ich brauche ungefähr eine Woche, bis ich die Linsen auf einem Event vernünftig tragen kann. Selbst dann nur für maximal sechs Stunden.
Und auch mit Eingewöhnung und Durchhaltewillen ist das Tragen immer noch unangenehm, weil die Linsen an den Augenwinkeln die ganze Zeit kitzeln. Man will sich, immer wenn man dran denkt, die Augen reiben.
Außerdem kann wegen der Dicke der Scleras nur sehr wenig Luft ans Auge. Auch das wird nach ein paar Stunden unschön.

Auch wenn das jetzt alles sehr negativ klingt, ich mag solche Linsen 🙂
Aber man sollte sich schon sehr sicher sein, bevor man das viele Geld zum Fenster rauswirft.

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